Winterzauber adé — ein Rückblick

Nur knapp eine Woche dau­er­te der Win­ter­zau­ber auf dem Platz der Eigel­stein­tor­burg. Einer der kleins­ten und jüngs­ten Weih­nachts­märk­te Kölns konn­te auch im zwei­ten in Fol­ge vie­le Besu­cher anzie­hen. Die Stim­mung war fried­lich und gesel­lig. Die magen­ta­far­be­ne Beleuch­tung der Eigel­stein­tor­burg beton­te das denk­mal­ge­schütz­te Monu­ment so gut, dass man die­se Art der Beleuch­tung gern öfter sehen wür­de. Viel­leicht in unter­schied­li­chen Far­ben zu unter­schied­li­chen Anläs­sen. Beson­ders nach Son­nen­un­ter­gang konn­te so eine geheim­nis­vol­le Atmo­sphä­re wie aus einer Fan­ta­sy­welt geschaf­fen wer­den.

Das Fahr­ge­schäft für die Pänz war geschmack­voll aus­ge­wählt und trug zum posi­ti­ven Gesamt­bild bei. Ins­ge­samt fin­den wir den Win­ter­zau­ber vor der Eigel­stein­tor­burg gelun­gen. Doch es gibt auch ein paar Kri­tik­punk­te.

Kritikpunkte zum Winterzauber

Ange­sichts des schon sehr beleb­ten Plat­zes mit Aus­sen­gas­tro­no­mie erscheint die Flä­che als sehr begrenzt. Der durch­ge­hen­de Ver­kehr für Pas­san­ten, Rad­fah­rer und den unver­meid­li­chen Lie­fer­ver­kehr wird durch den Win­ter­zau­ber noch­mals ein­ge­schränkt. Für eine flä­chen­mä­ßi­ge aber auch zeit­li­che Aus­deh­nung gibt es daher Per­spek­ti­ve. Auf­grund der sehr guten Akzep­tanz wür­de sich aber das gera­de anbie­ten.

Winterzauber auf dem Ebertplatz

Der Win­ter­zau­ber ist des­halb ein guter Kan­di­dat für einen durch­gän­gi­gen Weih­nachts­markt auf dem Ebertplatz. Die Akzep­tanz des Weih­nachts­mark­tes könn­te für die Bele­bung des Ebertplat­zes genutzt wer­den. Aus­ser­dem erge­ben sich aus dem Zusam­men­spiel von Unter­füh­rung und dort ansäs­si­gen Gal­le­ri­en neue Per­spek­ti­ven. Kunst­hand­werk und Weih­nachts­markt haben tra­di­tio­nell etwas etwas mit­ein­an­der zu tun. Nimmt man das “Hand­werk” weg und die Kunst­an­ge­bo­te in den Gal­le­ri­en und Pro­jekt­räu­men und ver­knüpft sie mit­ein­an­der könn­te neben dem tra­di­tio­nel­len Weih­nachts­markt auch eine kunst­ori­en­tier­te moder­ne Inter­pre­ta­ti­on ent­ste­hen. Auf die­se Wei­se wür­den Aspek­te der “Kunst­stadt” köln mit derm volks­tüm­li­chen Win­ter­spaß ver­knüpft. Eins Ansatz, von dem alle pro­fi­tie­ren könn­ten.