Kulturtipps zum Ebertplatz: Nur heute — “Wackersdorf”

Ein Hei­mat­film, ein Doku­dra­ma, ein neu­er deut­scher Film? Egal wie man es benen­nen mag. Der FilmWackers­dorf” zeigt ein Stück Zeit­ge­schich­te ohne Effekt­ha­sche­rei und gros­ses Getue. Die Dra­ma­tik ent­wi­ckelt sich lang­sam und wird immer ein­dring­li­cher. Die fik­ti­ven nach­ge­spiel­ten Sequen­zen wur­den mit zeit­ge­nös­si­schen doku­men­ta­ri­schen Film­se­quen­zen ange­rei­chert und erge­ben so ein sehr ein­dring­li­ches Bild deut­scher Zeit­ge­schich­te.

Worum geht es in Wackersdorf?

Im ober­pfäl­zi­schen Wackers­dorf steht Anfang der 80er Jah­re der baye­ri­sche Land­rat vor dem Dilem­ma, in einer struk­tur­schwa­chen Gegend Arbeits­plät­ze zu schaf­fen. Die ato­ma­re Wie­der­auf­be­rei­tungs­an­la­ge sieht auf den ers­ten Blick wie ein Geschenk aus, ent­puppt sich aber beim zwei­ten Blick als zwei­schnei­di­ges Schwert. Der Film zeigt das Dilem­ma zwi­schen der Beschaf­fung von Arbeits­plät­zen und der Bedro­hung der Umwelt und des Regi­on durch ato­ma­re Strah­lung. Abso­lut sehens­wert.

Nur heu­te noch ein­mal in der Film­pa­let­te Köln in der Lübe­cker Stra­ße um 18:45 Uhr.