Google will selbstfahrendes Fahrrad aus den Niederlanden an den Ebertplatz holen.

Mit Span­nung wur­de das neue selbst­fah­ren­de Fahr­rad von goog­le erwar­tet, das letz­tes Jahr in den Nie­der­lan­den der Öffent­lich­keit vor­ge­stellt wur­de. Das ers­te selbst­fah­ren­de Fahr­rad der Welt kann ent­schei­dend dazu bei­tra­gen, dass die Innen­städ­te vom Auto­ver­kehr ent­las­tet wer­den. Selbst das Arbei­ten am Lap­top und das Tele­fo­nie­ren wäh­rend der Fahrt wären auf dem goog­le-Rad mög­lich und gesetz­lich erlaubt. Wenn man den uns zuge­spiel­ten Gerüch­ten glau­ben darf, wird goog­le in Köln am Ebertplatz die ers­te und ein­zi­ge Test­sta­ti­on in Deutsch­land auf­bau­en. Sie wird auch öffent­lich zugäng­lich sein. Die Köl­ner kön­nen dann am Ebertplatz das auto­no­me Fahr­rad­fah­ren aus­pro­bie­ren.

Gute Erfahrung in den Niederlanden

Nach der guten Erfahrungen in den Nie­der­lan­den war es für goog­le ein logi­scher Schritt, das ers­te Pro­jekt die­ser Art in Deutsch­land in Köln aus­zu­pro­bie­ren. Die Stadt hät­te enor­men Nach­hol­be­darf bei der För­de­rung des Rad­ver­kehrs, sei aber durch die enge aufs Mit­tel­al­ter zurück­zu­füh­ren­de Stadt­pla­nung gera­de­zu für auto­nom fah­ren­den Rad­ver­kehr prä­de­sti­niert. Wenn es in Köln klappt, wer­den die Ver­suchstand­or­te für auto­no­mes Fahr­rad­fah­ren auch auf ande­re deut­sche Städ­te aus­ge­dehnt.

Mehrere Millionen auf Warteliste

Goog­le war über die gewal­ti­ge Reso­nanz selbst erstaunt. Nie­mals hät­te der Kon­zern mit mehr als acht Mil­lio­nen Vor­be­stel­lern mit ernst­haf­ten Kauf­ab­sich­ten gerech­net — ohne Pro­be­fahrt, ohne den genau­en Preis zu ken­nen. Denn das Fahr­rad ist erst in der Ent­wick­lung und zur Seri­en­rei­fe wird es noch eine Wei­le dau­ern. Die Kauf­in­ter­es­sen­ten muss­ten erst ein­mal ver­trös­tet wer­den. Genau­er Lie­fer­ter­min des Rads unbe­kannt. Aber jetzt schon der Traum von Mil­lio­nen Men­schen.