Denkmal selbstgemacht

Zu Ehren von Wal­ter Sto­ecker hat die “Kom­mu­nis­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on” ein eige­nes aus Papier gefer­tig­tes Denk­mal am Ebertplatz auf­ge­hängt. Sto­ecker — so steht es in Wiki­pe­dia — ist einer der 96 Reichs­tags­ab­ge­ord­ne­ten, die von den Nazis ermor­det wur­den. Eine Gedenk­ta­fel am Reichs­tag nen­net auch sei­nen Namen.

Wer jedoch die “Kom­mu­nis­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on” ist, bleibt im Dun­keln. Es gibt zwar eine Erklä­rung auf der Web­site glei­chen Namens, aller­dings sind im Impres­sum kei­ne Ansprech­part­ner oder Anschrif­ten genannt.

Es ist eine gute Idee, einen öffent­li­chen Platz mit Pla­kat­eh­run­gen zu nut­zen, um auf Per­sön­lich­kei­ten hin­zu­wei­sen, die in Köln gebo­ren, gelebt oder gewirkt haben. Ganz kon­kret hät­ten wir da auch einen Vor­schlag. Wie wäre es mit einem Pla­kat-Denk­mal für Nico (Chris­ta Päff­gen)? In Köln gebo­ren, eine Liai­son mit Alain Delon, Freund­schaft mit Den­nis Hop­per, Sän­ge­rin von Vel­vet Under­ground, Bekannt­schaft mit Jim Mor­ri­son (Doors) und, und, und.… Ihre Lebens­ge­schich­te und ihr Ein­fluß in der Pop­kul­tur könn­ten auch ruhig mal in Köln gewür­digt wer­den.

Walter Stoecker - Denkmal, Ebertplatz