Ab 5. April sprudelt es wieder am Ebertplatz

Brunnen auf dem Ebertplatz - Kurioses, Fakten, Wissenswertes
Eine der weni­gen kli­ma­ti­schen Situa­tio­nen, die das Spru­deln des Brun­nens infra­ge stellt

Brunnenskeptiker eines Besseren belehrt

Der Brun­nen wur­de am Anfang skep­tisch beäugt. Kann ein spru­deln­der Brun­nen einen ver­wahr­los­ten Platz tat­säch­lich wie­der zum Leben erwe­cken? Die Skep­ti­ker soll­ten dies­mal eines bes­se­ren belehrt wer­den. Seit­dem der Brun­nen spru­delt, ist das Leben auf den Platz zurück gekehrt, wird der Platz als sicher wahr genom­men und haben Initia­ti­ven durch Aktio­nen und Ver­an­stal­tun­gen den Platz wei­ter auf­ge­wer­tet. Auf­grund der Erfah­rung aus dem Som­mer 2018 ist nun klar, dass der Brun­nen wie­der spru­deln wird. Ab dem 05. April fliesst das Was­ser wie­der durch die was­ser­ki­ne­ti­sche Plas­tik — so der Plan.

Wolfgang Göddertz zurück im Namensgedächtnis

Dem nicht genug. Auch der Name des Künst­lers der was­ser­ki­ne­ti­schen Plas­tik ist wie­der in die Köp­fe der Köl­ner gekom­men. Wolf­gang Göd­dertz ent­warf und gestal­te­te den Brun­nen. Sein Sohn Gri­scha Göd­dertz war einer der Initia­to­ren, die den Brun­nen so wie­der her­stell­ten wie er als was­ser­ki­ne­ti­sche Plas­tik gedacht war. Somit waren selbst zwei­fel­haf­te Vor­schlä­ge wie die Zugän­ge des Ebertplatz ein­fach zuzu­schüt­ten, um das Pro­blem ver­meint­lich zu lösen, vom Tisch gewischt.

Potential des Ebertplatzes offengelegt

Die Bewoh­ner des Ebertplat­zes, die Besu­cher und die Tou­ris­ten wer­den den Platz wei­ter­hin für sich ent­de­cken und als Auf­ent­halts­ort in der Frei­zeit wert­schät­zen. Wie wert­voll ein Platz als Treff­punkt einer städ­ti­schen Gemein­schaft ist, wird sich in den nächs­ten Jah­ren erst noch zei­gen. Das Poten­ti­al die­ses Plat­zes wur­de aber bereits offen­ge­legt.