Top 3 Besuchsorte rund um den Ebertplatz am Tag des Denkmals

Wenn es nach der ehe­ma­li­gen Dom­bau­meis­te­rin Pro­fes­sor Bar­ba­ra Schock-Wer­ner gin­ge, wäre der Ebertplatz bereits in der Lis­te der zu besich­ti­gen­den Orte am Tag des Denk­mals. Ist er aber nicht. Des­halb gibt es hier unse­re Top3-Emp­feh­lun­gen für Besu­che am Tag des offe­nen Denk­mals rund um den Ebertplatz in Köln.

Eigelsteintorburg

Die Eigel­stein­tor­burg beher­bergt die Offe­ne Jazz Haus Schu­le Köln und ist auch belieb­ter Miet­saal für pri­va­te Ver­an­stal­tun­gen. Recht hängt ein Bei­boot der Zöl­len und links steht der Kölsch Boor. Nicht zu ver­ges­sen, dass sie eines der Stadt­to­re zu mit­tel­al­ter­li­chen Zei­ten war und über die Römer­stra­ße führt. Ver­mu­tun­gen zufol­ge war der­einst dort eine römi­sche Nekro­po­lis. Die Pini­en­zap­fen auf den römi­schen Grab­stei­nen sahen die dama­li­gen Ein­woh­ner der als heu­ti­gem Köln bekann­ten Sied­lung als “Eicheln” an — also “Eischeln”, ergo “Eigel”. Viel­leicht dar­aus fol­gend “Eigel­stein”?

Wer mehr dazu wis­sen will trifft sich mit ande­ren Inter­es­sier­ten um 12 Uhr unter der Tor­burg und war­tet auf Rai­ner Lin­ke, der sicher eini­ges zu berich­ten hat. Die Füh­rung dau­ert unge­fähr eine Stun­de.

Eigelstein

Der Eigel­stein ist eine ste­te Quel­le für Gesich­ten und Geschich­te: Von den Römern vor mehr als 2000 Jah­ren pro­jek­tiert und ange­legt ist er heu­te eine der wich­tigs­ten Fahr­rad­ver­kehrs­ver­bin­dun­gen in Köln — vom Nor­den in das Zen­trum und zurück. Jür­gen steigt auf sei­ner Fahrt mit der 18 am Ebertplatz aus, um über Eigel­stein und Wei­den­gas­se vor­bei an Musik und Tanz bis nach Istan­bul zu gelan­gen. Es gibt also kör­be­wei­se Sto­ries und Legen­den, die nur dar­auf war­ten, erzählt zu wer­den. Gele­gen­heit zum Lau­schen haben die Besu­cher am Sonn­tag dem 09.09.2018 bei zwei Füh­run­gen, die jeweils um 10.30 Uhr und 13.30 Uhr unter dem Tor­bo­gen star­ten.
Treff­punkt: Eigel­stein­tor, Unter dem Tor­bo­gen: Beginn 10.30 und 13.30 Uhr.

Rundgang östlich vom Ebertplatz

Wie nennt man eigent­lich die Gegend öst­lich des Ebertplatz?Gemeint ist natür­lich der Park, nörd­lich und süd­lich umschlos­sen vom Theo­dor Heuss Ring. Theo­dor Heuss Park? Ebertplatz-Park? Oder etwas Deut­scher Ring? Auf­klä­rung ver­spricht eine rund zwei­stün­di­ge Tour am Sonn­tag.
Gespro­chen wird über Anla­ge und Ent­wick­lung die­ses Teils der Nord­stadt: Der Bau des Rings, die Idee dazu, die Anla­ge des Parks und die Bas­tei von Riphahn von 1924 als — wenn man so will — Abschluss die­ses Ensem­bles zum Rhein hin. Und natür­lich wie das mit der Nord-Süd Fahrt ist. Es sind Orte, die gern über sich erzäh­len las­sen.
Der Rund­gang gelingt am bes­ten, wenn man sich um 10 Uhr oder 17 Uhr mit Gerd Fran­ke an der Ecke Cle­ver Stra­ße Theo­dor Heuss Ring trifft, auf der nörd­li­chen Sei­te. Auf offi­zi­el­len Web­site hat sich ein Tipp­feh­ler ein­ge­schli­chen. Der Rund­gang fin­det am Sonn­tag 09.09 und nicht am 08.09. statt.
Also 9.9.: Beginn: 10 und 17 Uhr, Dau­er jeweils 2 Std., ca. 2 km. Treff­punkt Cle­ver Stra­ße, Ecke nörd­li­cher Theo­dor Heuss Ring.